Luke: neuer Name - neues Leben
Ich glaube, ich bin jetzt ein Großgrundbesitzer! 🐾
Leute, ich sag‘s euch: Ich habe hier so etwas wie meinen eigenen Golfplatz! Inklusive Penalty Area – für alle, die mit Golf nichts am Hut haben: das ist ein Wasserhindernis, auch Teich genannt. Nur die Löcher fehlen hier komischerweise noch. Aber keine Sorge, ich arbeite daran! Schließlich darf ich Frauchen auch beim Unkrautjäten und Umgraben helfen. Ihr seht also: Es gibt jede Menge zu tun auf meinem neuen Grundstück!
Ach ja, das Wasser aus dem Teich schmeckt übrigens ganz köstlich nach Goldfisch. Nur mal so als kleiner Geheimtipp am Rande. 😉
Übrigens höre ich jetzt auf den schönen Namen Luke. Neuer Name, neues Leben – das passt doch wie Pfote aufs Herz!
Und ich kann euch sagen: Hier wird nicht nur gespielt, sondern auch fleißig trainiert. Ich bin nämlich ein echter Musterschüler! Nach gerade einmal zwei Tagen war ich stubenrein, und auch Sitz, Platz und Bleib sind für mich (fast) kein Thema mehr.
Ja, ich habe inzwischen sogar verstanden, dass Hund an der Straße links bei Fuß laufen soll. Mit ein paar kleinen Erinnerungshilfen klappt das schon richtig gut. Und an Straßenkreuzungen mache ich es wie die vernünftigen Zweibeiner: Ich warte, bis wirklich kein Auto mehr kommt, bevor ich weitergehe.
In unserer Holzwerkstatt liegt außerdem jede Menge Holz herum. Ich war ja zunächst fest davon überzeugt, dass das extra für mich zum Stibitzen gestapelt wurde. Tja, war wohl für andere Zwecke gedacht. Aber was soll’s? Ich kann es trotzdem gut gebrauchen! Schließlich muss man sich ja irgendwie beschäftigen.
Nur mit dem Wort „Apportieren“ stehe ich noch ein bisschen auf Kriegsfuß. Also dieses: „Bring’s zurück“, und so. Mal ehrlich: Wenn ihr etwas wegwerft, warum soll ich es dann wieder zurückbringen? Muss man das verstehen? Dafür schaffe ich es inzwischen schon, eine ganze Stunde allein zu bleiben. Na, wenn das keine Fortschritte sind!
Einen kleinen Haken gibt es allerdings noch in meinem neuen Leben: Transportboxen sind für mich ein absolutes No-Go! Denn seit meiner langen Reise in einer Transportbox nach Deutschland, kann ich diese Dinger einfach nicht mehr ausstehen. Da kann wahrscheinlich nur noch ein Profi helfen.
Meine Menschen haben mir zwar schon ganz fest versprochen, dass ich bleiben darf und ganz bestimmt nicht wieder zurückmuss. Ich glaube ihnen ja auch, dass ich jetzt mein Für-immer-Zuhause gefunden habe. Aber diese Box? Nein, danke!
Können wir das Ding nicht einfach verbrennen? Oder soll ich es höchstpersönlich für euch schreddern?
Grüße aus dem Hundeparadies
Euer Luke 🐶❤️